Der Urlaub ist für uns eine wichtige Abwechslung zum Alltag. Wenn's bei der Arbeit mal wieder so richtig hoch hergeht, sind diese Wochen das einzige, dass uns bei der Stange hält. Deshalb ist für meinen Mann und mich ein ruhiger Urlaub genau das richtige. Soll es dann doch mal nicht ganz so ruhig hergehen, dann setzen wir uns auf unsere Motorräder und erkunden so die Welt.

Seit ich die Toskana entdeckt habe zieht es mich jedes Jahr an die etruskische Küste. Am Strand kann man sich nach Lust und Laune ausruhen, Sport treiben oder interessante Bekanntschaften machen. Der kommunale Strand von Marina di Bibbona wird dabei hauptsächlich von den Einheimischen und den Florentinern besucht, aber auch eingeweihte Menschen aus vielen Ländern sind dort anzutreffen.

Die Toskana bietet jedoch auch die Möglichkeit interessante Ausflüge zu machen und somit Land und Leute kennen zu lernen. Städte wie Siena, Volterra und Pitigliano sollten von jedem Urlauber erkundet werden. Ein Geheimtipp ist auch Populonia, doch dazu später mehr.

Nicht ganz so zugänglich wie die Italiener sind die Eidgenossen. Dies mag an der rauen Landschaft und der Einsamkeit der Berge liegen. Auch die Landschaft welche die Rhätische Bahn durchquert, gehört zu den schönsten Fleckchen der Erde. Die Faszination der Rhätischen Bahn fesselt nicht nur Eisenbahnfreunde. Man durchquert Steilhänge in einer gemütlichen Geschwindigkeit, die man mit dem Auto nie befahren könnte.

Wer die Stimmung der Berge erleben möchte, dem sei eine Fahrt mit letzten Berninabahn in einer klaren Winternacht empfohlen. Wenn sich die Bahn vorbei am Lago Bianco auf den Abstieg nach Pontresina macht, muss man einfach das Fenster öffnen und die erstarrte Landschaft in sich aufnehmen.