Dann kam alles ganz anders - und die Welt dreht sich doch...

Die Wege des Lebens sind oft seltsam und verwirrend. Was einmal richtig war und zueinander gepasst hat will manchmal einfach nicht mehr funktionieren...

Thomas und ich sind einige Jahre gemeinsam durch das Leben gegangen. Ich habe ihn einst wirklich geliebt und mag ihn noch immer, aber leider ist mögen - für mich - für eine Beziehung anscheinend zu wenig.

Thomas, es ist mir bewusst, was ich Dir angetan habe. Bitte glaube mir - ich konnte nicht anders und ich hoffe, dass Du mir irgendwann verzeihen kannst.

Ich könnte hier viel über ihn schreiben, lasse ihn aber lieber selbst zu Wort kommen:

Der Bär
Mein Reiseplan
Gültig ab Januar 1966
     
    1966
 

Recklinghausen

Im Januar 1966 wurde ich in Recklinghausen geboren.
 

    1972
 
 

Gemmingen

Im Frühjahr bin ich mit den Grosseltern mütterlicherseits und meinen Eltern nach Gemmingen umgezogen.
Im Herbst ging es mit dem Besuch der Grundschule Gemmingen los.
 

    1976
 
 

Eppingen-Elsenz

Nach den Sommerferien wechselte ich zur Realschule Eppingen-Elsenz.
 

    1982
 
 

Heilbronn

Nach der Realschule begann ich mit meiner Ausbildung im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst beim Landratsamt Heilbronn.
Die Beamtenprüfung legte ich erfolgreich ab. Der mir angebotene Dienstposten nach der Ausbildung war mir aber zu langweilig, dies wollte ich einfach nicht bis zur Pensionierung durchziehen und deshalb entschloss ich mich wieder zum Schulbesuch.
 

    1984
 
 

Heilbronn-Böckingen
 
Dort besuchte ich zwei Jahre lang das Kaufmännische Berufskolleg I und II mit Fachrichtung Datenverarbeitung. Das war eine neue Fachrichtung und da ich mich privat mit Computern befasste (Ich hatte einen Sinclair ZX81, einen Commodore 64 mit 5,25" Diskettenlaufwerk - boooh ey !!), dachte ich mir "Das mach ich jetzt!".
Zusätzlich habe ich den Zusatzunterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife gemacht - man weiss ja nie ....
 

    1986
 
 

Heilbronn
 
Zusammem mit einem Klassenkameraden beginnen wir eine Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann in der Heilbronner Vertriebsstelle der Taylorix AG.
Wir sind so ziemlich die ersten, die die neuen PC's programmieren. Siemens PC-D's mit 8086 bzw. 80186 Prozessoren, gigantischen 64/128 KByte Hauptspeicher, 1/2 GByte Festplatte und bernsteinfarbenen und schwarzweiss Monitoren. Programmiersprachen sind GWBasic, COBOL und später dann Datenbankanwendungen mit Clipper-Compilierten Programmen.
 

    1989/1990
 
 

Heilbronn

Die Lehre ist beendet. Wir sind nachwievor in der Heilbronner Vertriebsstelle und wechseln dann nacheinander in eine Projektgruppe nach Stuttgart-Zuffenhausen in die Zentrale der Taylorix AG.
 

    1990
 
 

Stuttgart-Zuffenhausen

Mein Gastspiel in der Projektgruppe ist relativ kurz. Ich habe die Absicht mit einem Bekannten von mir in einem ganz anderen Bereich in die Selbständigkeit zu gehen. Ebenfalls zunächst ein Hobby von mir, aber so hab ich das immer gemacht. Erst Hobby, dann Beruf .... wer weiss, was ich noch für Hobbies haben werde .... grins
 

    1989
 
 

Bad Wimpfen

Das Kurtheater-Kino in Bad Wimpfen wird eine meiner neuen Wirkungsstätten. Und es sollen noch mehr Kinos werden.
Alle an kleinen Spielorten - "Dorf-Kinos" halt, obwohl ich diesen Ausdruck eigentlich nicht mag. Denn wir haben eigentlich immer dafür gesorgt, dass unsere Kinos mehr oder weniger aktuell ausgestattet und bespielt werden.
 

    1991
 
 

Wiesloch, Annweiler am Trifels, Germersheim, Rastatt, Gernsbach/Schwarzwald

In den genannten Orten übernehmen wir nach und nach die örtlichen Kinos. Rastatt z.B. erweitern wir um ein zweites Kino. In Wiesloch pachten wir nach dem Abriss der alten Kinos die beiden neuen Kinos.
Im Laufe der Zeit gibt es Kooperationen mit anderen Kinos und gemeinsamen Filmeinkauf, usw. Aber die Konkurrenz wächst, die neuen Multiplex-Kinos wachsen wie Pilze aus dem Boden und nach und nach erhalten wir in der Nähe unserer Standorte Konkurrenz, die uns zum rechtzeitigen Aufhören zwingt.
 

    1993
 
 

Karlsruhe

Als mein zweites Standbein wird ein anderes Hobby von mir aktiviert.
Ich starte meine "Karriere" als Zugbegleiter bei der - damals noch - Deutschen Bundesbahn. Schon während meiner Verwaltungslehre bin ich mit dem Tramper-Monats-Ticket so viele km in Deutschland herumgefahren, dass die Bahn an mir nichts verdient haben kann.
Ich denke, ich habe alle interessanten Strecken mehr als einmal abgeklappert.
 

    1994
 
 

Karlsruhe
 
Zunächst bin ich als Reservepersonal, dann fest in InterRegio-Plan als Betreuer eingesetzt.
Die Parallelarbeit in den Kinos lässt sich aufgrund des Schichtdienstes sehr gut zusammen"bauen".
 

    1996
 
 

Wiesloch, Rastatt

Die Arbeit in den Kinos wird weniger.
Es verbleiben nur noch die Standorte Wiesloch und Rastatt.
 

    1997
 
 

Karlsruhe

Ich werde Zugführer - zunächst auch wieder als Reserve. Dann fest im InterRegio-Plan.
 

    1998
 
 

Heilbronn

Im April 1998 lerne ich in Heilbronn meinen Schatz kennen.
Aber das habt Ihr ja schon auf den anderen Seiten gelesen.
 

    1999/2000
 
 

Karlsruhe

Ab Sommer 1999 bis Februar 2000 mache ich neben meinen Schichten als Zugchef im InterRegio-Plan auch Diensteinteiler-Tätigkeiten.
 

    2000
 
 

Karlsruhe
 
Im März 2000 wechsle ich zur Transportleitung Fernverkehr. Von den Gleisen herunter auf die andere Seite des Karlsruher Hauptbahnhofes.
Zu unseren Disponentenaufgaben gehören z.B. Anschlussdispositionen, Ersatzmassnahmen bei Störungen aller Art und natürlich die damit verbundenen Informationen erstellen und versenden.
 

    2001
 
 

Heilbronn

Der Kino-Virus hat mich leider fest im Griff.
In Heilbronn gibt es seit einigen Wochen ein Multiplex-Kino der CinemaxX-Gruppe. Dort bin ich zunächst stundenweise in der Projektion, später dann als Assistent des Betriebsleiters tätig.
 

    2004
 
 

Heilbronn

Ende Juni beendete ich die Tätigkeit als Assistent des Betriebsleiters im CinemaxX. Kino ist fortan nur noch eine "Privatangelegenheit".
 

    2005
 
 

Karlsruhe, Heilbronn
    
15.10.2005 - wir haben uns getrennt.