Commodore Amiga 600

Gekauft am 03.05.2005
Kaufpreis 25,50 €
Gekauft von ebaY-Mitglied "helios_2005"
Lieferumfang Computer, Netzteil, Logitech Maus, Handbuch
Technischer Zustand Voll funktionsfähig
Optischer Zustand Neuwertiges Gehäuse und leicht vergilbte  Tastatur
Suche Speichererweiterung, Turboboard, externes CD_Laufwerk, original Maus, Bücher, sonstige Soft- und Hardware
Mein Commodore Amiga 600

01.04.2008 Einbau eines IDE zu CompactFlash Adapters und eine 2 GByte CompactFlash Karte als Festplatte. Die CF Karte enthält 2 Partitionen mit je 1 GByte und ist bootfähig.

11.07.2008 Da das Gehäuse und die Tastatur in sehr schlechtem Zustand waren habe ich meinen Amiga 600 zusammen mit einer gut erhaltenen Tastatur in ein Neuwertiges Gehäuse eingebaut.

Aktuelle Konfiguration
Mein Amiga 600  wird mit Workbench 2.1 betrieben. Als Festplatte wird eine CompactFlash Karte mit 2 Partitionen a 1 GByte eingesetzt.

Dringend gesucht
Ich suche dringend noch einen DCF77-Empfänger für die serielle Schnittstelle. Solltest Du mir weiter helfen können wäre ich Dir sehr dankbar!

Der Commodore Amiga 600

Im März 1992 brachte Commodore das bis dato kompakteste Amiga-Modell heraus, den A600. Er ist so klein, daß er nicht einmal einen numerischen Tastenblock besitzt. Der A600 besitzt zwar einen IDE-Festplattencontroller, ist von der Leistung her aber vergleichbar mit dem A500 Plus. Seine Erweiterungsschnittstellen sind zu denen der bisherigen Amiga-Modelle inkompatibel und begrenzen seine Aufrüstungsmöglichkeiten zusätzlich. Dies alles führte dazu, daß der A600 von den Amiga-Anwendern nicht als Sprung nach vorn angesehen wurde.

Prozessor

Alle A600 haben als CPU einen auf die Hauptplatine gelöteten 68000 @ 7.14 MHz. Die Erweiterungssteckplätze des A600 sind nicht für Turbokarten gedacht. Selbst der 68000 ist nicht gesockelt, um einfach Turbokarten einbauen zu können. Die einzige Lösung besteht darin, Erweiterungen über einen gespiegelten CPU-Steckplatz auf die 68000-CPU zu installieren - diese Lösung ist im Allgemeinen nicht besonders stabil.

Speicher

Der A600 besitzt 1 MB ChipRAM, auf die Hauptplatine aufgelötet. Es kann auf 2 MB mittels "Trapdoor"-Karte erweitert werden. FastRAM kann über PCMCIA-Erweiterungen oder Turbokarten hinzugefügt werden.

Custom-Chips

Bildschirmmodi mit geringer Auflösung können mit maximal 32 Farben aus einer Palette von 4096 dargestellt werden, im EHB-Modus sind 64 und im HAM-Modus 4096 Farben gleichzeitig möglich. Bildschirmmodi mit hoher Auflösung erlauben noch 16 aus 4096 Farben. Bei super-hoher Auflösung und Productivity-Modi sind nur noch 4 Farben aus einer Palette von 64 Farben möglich. Wenn 15-kHz-Bildschirmmodi benutzt werden, ist Stereo-Audioausgabe mit 8 Bit und 4 Kanälen bei Frequenzen von bis zu 28 kHz möglich; bei Verwendung von Bildschirmmodi mit höheren Horizontalfrequenzen sind Samplingfrequenzen von bis zu 56 kHz möglich. Alle A600 wurden mit Kickstart 2.05 ausgeliefert. Frühe Versionen besaßen Kickstart v37.299, welches keine Festplatten unterstützte. Die später eingesetzte v37.300 ermöglichte Festplatten bis max. 40 MB, v37.500 besaß in der Hinsicht keine Begrenzungen mehr.

Erweiterungsteckplätze

Der 40-pol. "Trapdoor"-Erweiterungssteckplatz ist nicht zu dem des A500 kompatibel. Er kann nur für ChipRAM-Erweiterungen genutzt werden. Der 68-pol. PCMCIA-Steckplatz ermöglicht die Nutzung standardmäßiger PCMCIA-Erweiterungen, sofern passende Treiber existieren.

Schnittstellen

Im Gegensatz zum A500 ist das Composite-Videosignal farbig und der RF-Modulator ist bereits eingebaut. Der Controller des Diskettenlaufwerkes unterstützt bis zu vier Geräte - eines intern und drei extern angeschlossen. Diskettenlaufwerke mit doppelter (DD) und hoher Dichte (HD) werden unterstützt. Ein 880-kB-Diskettenlaufwerk (DD) ist in das kompakte Gehäuse des A600 eingebaut. Der eingebaute IDE-Controller unterstützt bis zu zwei gleichzeitig angeschlossene Geräte, obwohl nur ein interner Schacht für eine 2.5"-Festplatte existiert. Nur PIO-Modus 0 ist möglich.

Datenblatt Commodore Amiga 600
Erscheinungsjahr April 1992
Ca. Neupreis 792,- DM
Prozessor Motorola MC68000
Taktfrequenz 7.14 Mhz
Arbeitsspeicher 1 MByte
ROM 512 KByte Kickstart-ROM
Betriebssystem AmigaOS 2.0
Chipsatz ECS
Grafikchip Denise
Textmodi Keine
Grafikmodi 4096 Farben Farbpalette
- 64 Farben in 320x512
- 16 Farben in 640x512
- 4 Farben in 1280x512
weitere programmierbar
Sprites 8
Soundchip Paula
Sound 4 Stereo 8Bit Digitalkanäle
Ein-Ausgabechip Gayle
Sonstige Chips - Agnus
   Übernimmt den Job eines Adreßgenerators und beinhaltet die
   Chips "Copper" und "Blitter"
- Copper
   ermöglicht es, die Register der Custom-Chips abhängig von
   der momentanen Rasterzeile neu zu programmieren
- Blitter
   kann Speicherbereiche kopieren und logisch miteinander
   verknüpfen
Tastatur Amiga-Standardtastatur ohne numerischen Ziffernblock
Gehäuseform Tastaturcomputer
Laufwerke 3,5" Diskettenlaufwerk, 880KB
Anzeige - Composite-Monitor
- RGB-Monitor
- Fernseher
Erweiterungsmöglichkeiten - Über die Trapdoor-Erweiterung an der Unterseite
- Über den PCMCIA-Slot an der linken Seite
Ein-Ausgabe - Expansions-Port
- Stereo-Sound
- Zwei Joystick-Ports
- RGB und Composite-Monitoranschluß
- Serieller Port
- Paralleler Port
Anschlussbelegungen