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29.05.2005 Der Amiga 4000 war bereits mit einem geregelten
Papst-Lüfter und einem Flickerfixer ausgestattet. 11.06.2008 Beim Surfen im Internet bin ich auf einen Artikel gestoßen, welcher die Gefahren von ausgelaufenen Batterien beschreibt. Als ich den Amiga 4000 öffnete musste ich feststellen, dass auch diese Batterie ausgelaufen ist. Auf den Motherboard hat sich schon ein kleiner dunkler Fleck gebildet der jedoch noch keine anderen Bauteile erreicht hat. Der Amiga arbeitet noch ohne Probleme und auch die Hardware-Uhr arbeitete. Ich habe die Batterie entfernt und das Motherboard mit Essig und destilliertem Wasser gereinigt. Die Zeit wird zeigen ob der Amiga 4000 überlebt. 12.07.2008 Einbau des Kickstart 3.1. Die Festplatte wurde durch eine CompactFlash Karte mit zwei Partitionen zu je 2 GByte ersetzt. Die CF-Karte wird an einem IDE zu CompactFlash Adapter auf einem Slotblech betrieben, was den Austausch der Karte erlaubt ohne das Gehäuse zu öffnen. Da die Festplatte mechanisch zur Stabilität des Gehäuses beiträgt ist diese im Gehäuse verblieben. Des weiteren wurde ein Buddha "phoenix edition" IDE-Controller eingebaut. Ursprünglich war angedacht, an dem Buddha einen weitern IDE zu CompactFlash Adapter zu betreiben. Leider hat sich herausgestellt, dass der Controller nicht mit CF-Karten zusammenarbeitet. Deshalb steuert der Buddha IDE-Controller nun ausschließlich den CD-Brenner.
Aktuelle Konfiguration
Dringend gesucht |
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Ich empfehle Jedem die Batterie der Hardware-Uhr zu entfernen oder auszutauschen. Durch Alterung der Batterie läuft die Säure aus und verbreitet sie sich innerhalb der Schichten, was zur Zerstörung der Leiterbahnen führt. Die Batterie wird nur zur Pufferung der Hardwareuhr gebraucht, auch ohne sie arbeitet der Amiga ohne Probleme - nur die Zeit muss eben manuell eingestellt werden. |
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Der Amiga 4000 ist seit seiner Einführung 1992 das Flaggschiff der Amiga- Modellreihe. Er verfügt standardmäßig über einen MC68040 Prozessor mit 25Mhz (50 Mhz intern) sowie 2MB Chip- und 4MB Fast-RAM. Ein Jahr später folgte die billigere Sparversion mit einem 33 Mhz MC68030, der Amiga 4000/030. Als Betriebssystem kommt wie im Amiga 1200 Kickstart 3.0 zum Einsatz. Als weitere Ähnlichkeit zum 1200er befindet sich im Amiga 4000 der neue AGA-Chipsatz, der in allen Auflösungen 256 von 16 Mio. Farben bereitstellt. |
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Das Betriebssystem liegt beim Amiga 4000 als Version 3.0 vor. Diese Version wurde speziell entwickelt, um Unterstützung für den neuen Grafikchipsatz zu bieten. Im ROM des A4000 T fehlt allerdings die workbench.library, da der Treibercode für IDE und SCSI-Controller zuviel Platz einnahm. Diese Library wurde daher auf die Festplatte ausgelagert. |
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Entstanden ist der Amiga 4000 aus den Prototypen Amiga 3400 und 3200. Diese Modelle hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Endprodukt, wurden aber in einem meist schwarzen, nur mit 3,5" Laufwerksschächten bestückten Gehäuse als Entwicklermodelle an verschiedene Software- und Hardwareproduzenten abgegeben. |
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Der neue AGA-Chipsatz erlaubt es, in allen Auflösungen 256 Farben aus 16,7 Millionen zu Fahren. Dazu kommen zahlreiche neue Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen. Mit entsprechenden Monitoren ist es durchaus möglich, eine 256 Farben-Workbench in 700x500 Pixeln darzustellen. Dadurch, dass beim Amiga die Farben in Bitplanes verwaltet werden, kommt es leider zu erheblichen Geschwindigkeitseinbußen in höheren Auflösungen. Als Alternative gibt es spezielle Grafikkarten, deren Grafikfähigkeiten weit über die Möglichkeiten des AGA-Chipsatzes hinaus reichen. |
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Serienmäßig verfügt der 4000er über einen IDE-Anschluss für Festplatten, CD- ROMs u.ä., ein SCSI-Bus kann nachgerüstet werden. Der Rechner wird in einem kleinen und leider leicht überhitzenden Gehäuse ausgeliefert, in dem Platz für bis zu 4 Zorro III Karten ist. Dem Hitzeproblem kann man durch einen aktiven CPU-Kühler sowie kurze Kabel, die eine bessere Luftzirkulation ermöglichen, ein Schnippchen schlagen. In frühen Modellen wurden die Netzteillüfter verkehrt herum eingebaut, so dass sie die Warmluft nicht aus dem Gehäuse bugsierten, sondern die Außenluft nach drinnen. Dies sorgte ebenfalls für Temperaturprobleme. Im Gehäuse befindet sich Platz für ein 5,25" Laufwerk und, wenn man das eingebaute Diskettenlaufwerk durch ein flacheres ersetzt, vier 3,5" Laufwerke, von denen im letztgenannten Fall zwei von außen zugänglich sind. |
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Wie beim Amiga 3000 auch befindet sich der Prozessor auf einer eigenen Steckkarte mit einem 200pin-Anschluß. Dies ermöglich einfaches Nachrüsten neuerer und besserer Prozessoren. Die ursprünglich mitgelieferte A3640 besaß den 68040er-Prozessor, konnte allerdings nur recht langsam auf den Hauptspeicher auf dem Mainboard zugreifen. Abhilfe schaffen hier die A3630 mit 68030-Prozessor und eigenem Speicher (der natürlich langsamer als der 040er war), oder eine der zahlreichen Turbokarten mit eigenem Speicher. |
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Der bereits vom Amiga 2000 und 3000 bekannte Video-Slot ist voll kompatibel zu den bereits erschienenen Zusatzkarten. Er wurde allerdings ein weiteres Mal verlängert. Dasselbe gilt für die PC-ISA-Slots auf der Platine, die allerdings lediglich für PC-Brückenkarten genutzt werden können. |
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Die normale Desktop-Variante kam 1992 auf den Markt. Es gibt vier verschiedene Hardwarerevisionen: |
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Beim Amiga 4000D findet sich kurioserweise ein Jumper, mit dem man zwischen 2 und 8MB Chip-RAM umschalten kann. Dieser ist leider vollkommen nutzlos, da der A4000 eigentlich mit dem AAA Chipsatz geliefert werden sollte, der leider nie fertig wurde. Der AAA-Chipsatz hätte außer viel mehr Grafikmöglichkeiten auch die besagten 8MB Chip-RAM unterstützt. Er ermöglicht es allerdings, ein 8 Mbyte Speichermodul als Chip-RAM zu verwenden, wenn kein 2 MByte Modul verfügbar ist. Verwendet werden aber trotzdem nur 2 MByte. |
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Dieser Amiga, von dem nur schätzungsweise 200 Stück hergestellt wurden, kann wohl als bester Amiga aller Zeiten bezeichnet werden. Er kam 1994, also kurz vor der Commodore-Pleite auf den Markt. Man meint zuerst, dass hierbei nur der normale A4000 in ein Towergehäuse umgebaut wurde. Dem ist nicht so. Der A4000 T ist ein vollkommen neu entwickelter Amiga, der auf dem A4000 basiert. Er verfügt natürlich über den AGA-Chipsatz und die meisten anderen Fähigkeiten des A4000 D. Dazu kommt noch ein SCSI-Controller und ein eingebauter Lautsprecher. Die Expansionsslots sind nicht auf einem Daughterboard sondern direkt auf der Hauptplatine untergebracht. Sämtliche externen Anschlüsse bis auf den Tastaturanschluss befinden sich auf eigenen Karten und sind per Kabel mit dem Mainboard verbunden. Leider fehlt der Anschluss für ein externes Diskettenlaufwerk. Das Chip-RAM ist auf dem Mainboard aufgelötet. Die Prozessorplatine ist allerdings dieselbe geblieben. Beim Netzteil handelt es sich um ein AT-Netzteil im PC- Stil, und auch die Stromanschlüsse auf dem Mainboard sind PC-Kompatibel. |
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Nach der Commodore Pleite wurden beide Varianten des A4000 bis zur Übernahme durch ESCOM nicht mehr hergestellt, die nach der Übernahme neu gegründete Firma Amiga Technologies fertigte den A4000 T allerdings wieder. Es wurden allerdings ein paar Modifikationen am Gerät vorgenommen. Der IDE-Anschluss beispielsweise wurde entfernt, so dass nur der SCSI-Anschluss übrig blieb. |
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