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| Gekauft am |
13.04.2008 |
| Kaufpreis |
9,38 € |
| Gekauft von |
ebaY-Mitglied "1go4more" |
| Lieferumfang |
Computer, Netzteil, Datasette 1531, Datasette
1530, Joystick-Adapter, 1530-Adapter, diverse
Kassetten, Handbücher für C-16 und Datasetten,
Originalverpackung |
| Technischer Zustand |
Voll funktionsfähig |
| Optischer Zustand |
Gut |
| Suche |
Commodore 1551 Diskettenlaufwerk, GEOS (eventuell deutsch), sonstige Software, Monitor, sonstige Hardware |
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Nach einigen Prototypen und nicht ausgeführten Plänen erschien um 1984 ein komplett neuer Homecomputerstandard von Commodore, der den C64 und VC-20 ablösen sollte: die Rechner der 264-Serie. Grundsätzlich bestand diese aus dem C16, der den alten VC-20 ersetzen sollte, und aus dem plus/4, der dem Anspruch professioneller Anwender durch viel Arbeitsspeicher und eingebauter Anwendungsprogramme gerecht werden sollte.
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Der C16 war prinzipiell die nochmals geringfügig überarbeitete Hardware des C116. Er besaß nur ein Viertel des Arbeitsspeichers seines großen Bruders plus/4 und musste auf die eingebaute Software verzichten. Von den sowieso nicht gerade üppigen 16 KByte Hauptspeicher waren auch nur ca. 12 KByte für BASIC nutzbar, im Grafikmodus schrumpfte dieser Wert nochmals auf lediglich 2 KByte. Außerdem fehlte der beim plus/4 vorhandene Userport. Die restliche Hardware war praktisch mit dem plus/4 identisch. >br>
Ausgeliefert wurde das Gerät in einem Gehäuse, das fast exakt mit dem des VC-20 oder C64 übereinstimmte. Die Gehäuse- und Tastaturfarbe und die Aussparungen für Anschlüsse an der Rückseite waren die offensichtlichsten Unterschiede. Die Tastatur unterschied sich ebenfalls, allerdings nur in Details wie den vier Cursortasten in der obersten Tastenreihe. Die Buchsen für Joysticks und Datasette mussten den 264-typischen Mini-DIN Anschlüssen weichen, die auch beim plus/4 und den Prototypen zum Einsatz kamen. Das Mainboard nahm nur etwa die Hälfte des Gehäusebodens ein, da es prinzipiell nur aus CPU, dem TED-Chip, etwas RAM und anderem Kleinkram (HF-Modulator usw.) bestand.
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Ähnlich wie beim VC-20 werden alle Operationen von einer 6502-kompatiblen CPU und lediglich einem Spezialchip, dem TED in diesem Fall, durchgeführt. Dies half natürlich hauptsächlich Kosten zu sparen. Der Prozessor und der TED teilen sich den Systembus, wobei der Prozessor lediglich während dem Strahlrücklauf mit den vollen 1,76 Mhz getaktet wird, und ansonsten mit exakt der Hälfte. Dies liegt daran, dass während dem Bildschirmaufbau sowohl Prozessor als auch TED Zugriff auf den Systembus benötigen.
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Der Anschluss von Peripheriegeräten über den seriellen Bus wirft überhaupt keine Probleme auf. Speziell für die 264-Reihe wurde noch die 1551-Floppy entworfen, die sich zur 1541 bis auf den parallelen Anschluss über den Modulport und die dunkle Gehäusefarbe kaum unterschied. Dagegen gibt jedoch der Betrieb einer Datasette nicht nur durch den geänderten Stecker, sondern auch durch eine niedrigere Aufzeichnungsgeschwindigkeit zu Sorgen Anlass. Zwar funktioniert die VC-1530 nach Anfertigung eines Adapters exakt wie die neue VC1531, die Bänder sind aber in beiden Fällen nicht zwischen anderen CBM-Rechnern austauschbar.
Bei den Anschlüssen für Joysticks und die Datasette sieht es düsterer aus. Commodore hatte den Einfall, statt den normalen Anschlüssen die heute bei Tastatur und Maus üblichen Mini-Din Anschlüsse zu verwenden. Das bedeutete entweder, dass man einen entsprechenden Adapter oder einen speziell dafür gebauten Joytick verwenden mußte. Dasselbe galt bei der Datasette.
Trotz der Tatsache, dass beide Rechner als Nachfolger des VC-20 angepriesen und verkauft wurden, waren sie gegenüber den anderen Heimcomputern nicht gerade konkurrenzfähig, vor allem weil 64 KByte RAM mittlerweile (1984) zum Standard geworden waren. So verschwanden die Geräte größtenteils in der Versenkung und wurden nur von diversen Supermarktketten als Lerncomputer verramscht. Aber wenigstens hatten alle Rechner dieser Serie einen eingebauten Reset-Schalter...
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Datenblatt Commodore C-16
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| Erscheinungsjahr |
Juni 1984 |
| Ca. Neupreis |
249,- DM |
| Prozessor |
MOS Technologies 7501 (spezieller 6502) |
| Taktfrequenz |
1,76 MHz |
| Arbeitsspeicher |
16 KByte, davon ca. 12 KByte nutzbar im Textmodus und ca. 2 KByte im Grafikmodus Erweiterbar auf 64 KByte |
| ROM |
32 KByte:
- Basic V3.5 (32 KByte) |
| Betriebssystem |
Basic V3.5 |
| Grafikchip |
TED 7360 |
| Textmodi |
121 Farben Farbpalette:
- 40 x 25 Zeichen |
| Grafikmodi |
121 Farben Farbpalette:
- 320 x 200 in 2 Farben pro 8x8 Pixel-Block
- 160 x 200 in 3 Farben pro 4x8-Pixel-Block |
| Sprites |
Keine |
| Soundchip |
TED 7360 |
| Sound |
2-stimmig, 4 Oktaven |
| Ein-Ausgabechip |
TED 7360 |
| Tastatur |
66 Tasten im Gehäuse eingebaut |
| Gehäuseform |
Tastaturcomputer |
| Laufwerke |
Keins intern aber folgende extern anschließbar:
- 1541
- 1551
- 1571
- 1581
- Datasette 1531 |
| Anzeige |
- Fernseher
- Composite-Monitor |
| Erweiterungsmöglichkeiten |
Modulsteckplatz |
| Ein-Ausgabe |
- Modulsteckplatz
- Zwei Joystick-Ports
- Fernsehanschluß
- RGB und Composite-Monitoranschluß (beinhaltet auch Audio)
- Serieller Port für Drucker und Diskettenlaufwerke
- Spezielles Tape-Interface mit 300 bps
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