Commodore A2091

Gekauft am 01.03.2008
Kaufpreis 46,01 €
Gekauft von ebaY-Mitglied "samosita"
Lieferumfang Computer A 2000B, 2. 3 1/2" Diskettenlaufwerk, 5 1/4" Diskettenlaufwerk, Tastatur, Maus, Festplatte A2091 mit Originalverpackung, AT Emulator-Kit Deutsche Version A2286, DOS 5.0 Diskette und DOS-Handbuch, Handbuch A2088/A2286 Bridgeboard Benutzerhandbuch Deutsch, A2000 Benutzerhandbuch Deutsch, A2000/A500 Amiga Basic Handbuch Deutsch, A500 Handbuch Power-Pack, 3 Stck PC-Handbücher PC MS-DOS Shell/GW Basic/MS-DOS alle Deutsch, Joy-Board Mulifunktion Joystick, Druckeranschlusskabel , Monitoranschlusskabel, Netzanschlusskabel, Lerndisketten, Kopie der A2266 und der A2091 Disketten.
Technischer Zustand Der SCSI-Controller A2091 ist voll funktionsfähig.
Optischer Zustand Sehr gut
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Mein Commodore A2091

Aktuelle Konfiguration
Mein A2091 SCSI-Kontroller hat keine Speichererweiterung und wird in meinem Amiga 2000 betrieben.

Der Commodore A2091

Neben dem A-2090 gibt es auch noch eine Amiga-Filecard mit der Typenbezeichnung A-2091- Hierbei handelt es sich um einen reinen SCSI-Autoboot-Controller, auf dem allerdings auch noch 16 Steckplätze für das einstecken von Speicherchips für eine Speichererweiterung um 2 MByte Fast-RAM vorgesehen sind. Diese Möglichkeit sollte man aber höchstens im A2000 nutzen, in allen anderen Modellen ist dieser Speicher sehr langsam.

Der A2091 kann kein DMA für den Datentransfer in 32-bit Fast-RAM verwenden, und wenn kein Zorro-II Fast-RAM verfügbar ist, fällt der Treiber zu normalem programmed I/O zurück. Dies verursacht sehr langsame Datenraten (im Extremfall gerade mal 50KByte/sec). Dieses Problem kann man angehen, indem man entweder ein kleines Utility benutzt oder die Karte mit Speicher ausrüstet. Trotzdem ist die Karte in einem A4000 sehr langsam. Für 68040er CPUs ist die Autoboot-ROM-Revision 7.0 notwendig.

Ein interessantes und wenig bekanntes Feature ist der eingebaute XT-IDE-Controller, der allerdings nur mit 8bit-IDE Platten funktioniert und nicht mit den üblichen 16bit-PC-Platten. Der IDE-Port und die LED sind allerdings nicht auf der Karte angebracht, aber die Lötpunkte dafür sind über dem SCSI-Chip sichtbar. Diese Option wurde offensichtlich für die 20MByte Platten des A590 benutzt.

Der verwendete SCSI-Controller ist ein Chip von Western Digital, und derselbe DMAC Custom Chip wie im A3000 wird für die DMA-Transfers genutzt. Ein interner 50pin Steckplatz und ein externer 25pin DB-Stecker sind zum Anschluss von Geräten vorhanden.

Der Stromanschluss auf der Karte ist nicht sonderlich zuverlässig, man sollte besser einen Anschluss am Netzteil benutzen.

Jumper Einstellungen

JP1

1 = 0 MByte
2 = 512KByte
3 = 1MByte
4 = 2MByte
Größe des eingesetzten RAM

JP2

On = Autoboot
Off = kein Autoboot
Autoboot aktivieren/deaktivieren

JP5 Option 1

On = LUN ein
Off = LUN aus
Einige SCSI Geräte wie manche Seagate und Epson Laufwerke reagieren auf mehr als eine Logische Unit Adresse (LUN). Diese Laufwerke erscheinen auf der Workbench und in der HDToolBox mehrere male auf der selben SCSI-Adresse aber als LUN 0 bis 7. Wenn das vorkommt schalten man den Schalter 2 auf OFF.

JP5 Option 2

On = lange Wartezeit
Off = kurze Wartezeit
Wenn ein SCSI Gerät länger als 30 Sekunden zum Analufen benötigt, wie manche Seagate Laufwerke, sollte der Schalter 3 auf ON geschaltet werden. Wenn der Schalter auf OFF steht ist die Wartezeit zwischen dem Einschalten und dem Check des Laufwerkes zu kurz.
Standardmäßig sind alle Jumper in Position 1
Datenblatt A2091
Erscheinungsjahr 1987
Ca. Neupreis 1000,- DM
Laufwerkstyp SCSI- /XT-Festplattencontroller
Controller-IC Western Digital 33C93
Diskettenformat -
Laufwerksmechanik -
S/L-Köpfe -
Kapazität pro Diskette -
Formatierung -
Geschwindigkeit Abhängig von der verwendeten Festplatte
Mittlere Zugriffszeit Abhängig von der verwendeten Festplatte
Anschlußart SCSI und XT-IDE, Zorro II
Prozessor -
Taktfrequenz -
RAM Optional 2MByte 16bit Fast-RAM
ROM -
Einsetzbar - A 2000
- A 3000
- A 4000