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29.03.2008 Nachdem der A 2000B nicht funktionsfähig war habe ich den A 2000C ersteigert. Aus den sehr gut erhaltenen Gehäuseteilen das A 2000B, den Laufwerken und den Erweiterungskarten und dem A 2000C habe ich einen sowohl technisch als auch optisch einwandfreien Amiga 2000 gemacht. 16.05.2008 Das originale Kickstart 2.0 habe ich durch das Kickstart 3.1 ersetzt und die Turbokarte A2630 mit 4 MByte RAM eingebaut.
01.06.2008 Einbau eines standard
IDE-CD-Brenners mit Hilfe eines Yamaha SCSI auf IDE Adapter.
Um den Brenner anzusprechen wird ein CD-Dateisystem benötigt. Ich
verwende das AmiCDFS. Damit
der Brenner das Wechseln der CD's sauber erkennt, muss beim Einsatz
des Yamaha SCSI auf IDE Adapter im Mount-File unter "DEVS:DOSDrivers/CDx"
beim Eintrag "Control" dir folgenden Optionen eingetragen werden: 11.06.2008 Beim Surfen im Internet bin ich auf einen Artikel gestoßen, welcher die Gefahren von ausgelaufenen Batterien beschreibt. Als ich den Amiga 2000 öffnete musste ich feststellen, dass auch diese Batterie ausgelaufen ist. Auf den Motherboard hat sich schon ein dunkler Fleck gebildet. Der Amiga arbeitet noch ohne Probleme und auch die Hardware-Uhr arbeitete. Ich habe die Batterie entfernt und das Motherboard mit Essig und destilliertem Wasser gereinigt. Die Zeit wird zeigen ob der Amiga 2000 überlebt.
Aktuelle Konfiguration
Dringend gesucht |
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Ich empfehle Jedem die Batterie der Hardware-Uhr zu entfernen oder auszutauschen. Durch Alterung der Batterie läuft die Säure aus und verbreitet sie sich innerhalb der Schichten, was zur Zerstörung der Leiterbahnen führt. Die Batterie wird nur zur Pufferung der Hardwareuhr gebraucht, auch ohne sie arbeitet der Amiga ohne Probleme - nur die Zeit muss eben manuell eingestellt werden. |
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Im Gegensatz zum Amiga 500 handelt es sich beim Amiga 2000 um einen Desktop-Computer, der zwar Hardwaremäßig dem 500er entspricht, durch seine internen, PC-ähnlichen Erweiterungsslots aber stark aufrüstbar ist. Dazu gesellen sich noch ein freier Einschub für 3,5 Zoll Laufwerke und einer für 5 1/4 Zoll Laufwerke. Außerdem befinden sich zwei 8-Bit und zwei 16-Bit ISA-Slots auf der Hauptplatine, die für PC-Brückenkarten benutzt werden können. |
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Den Amiga 2000 gibt es schon seit dem Jahr 1986. Damals trat Commodore mit dem Werbeargument an, dass dieser neue Rechner durch seine universellen Erweiterungsmöglichkeiten absolut zukunftssicher sei, da man alle denkbaren Erweiterungen und Verbesserungen nachträglich in den Computer einbauen könne. Im Prinzip stimmt das auch, aber in der Praxis gibt es da leider einige Einschränkungen, auf die ich später näher eingehen werde. |
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Als erster Amiga besitzt der A2000 die bereits erwähnten fünf PC-ähnliche 100-polige Erweiterungssteckplätze, genannt Zorro-II-Steckplätze. Diese können sehr vielfältig genutzt werden, sei es für Speichererweiterungen, Festplattencontroller, Autoboot-Karten, Grafikkarten usw. Die Busbreite beträgt 16 Bit, die Konfiguration der Ressourcen usw. erfolgt über den AutoConfig-Standard. Das heißt, jede Karte wird automatisch vom Betriebssystem in die 8 MByte verfügbaren Adreßraum eingebunden, mitsamt allen benötigten Treibern die evtl. auf einem ROM-Baustein auf der Karte zu finden sind. Alle Karten erhalten eine eindeutige vierstellige Hersteller-ID und eine vierstellige Produkt-ID, anhand derer die Treibersoftware "seine" Karte identifizieren kann. |
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Die PC-Erweiterungsslots sind lediglich für Brückenkarten brauchbar, sie sind nämlich lediglich untereinander verbunden und mit Strom versorgt. Der Amiga kann diese Slots weder ansprechen noch anderweitig benutzen. |
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Seit dem ersten A2000 hat Commodore mehrfach ohne großes Aufhebens Veränderungen am Amiga 2000 vorgenommen. Alle diese Veränderungen betreffen den elektronischen Aufbau der Hauptplatine im Amiga. |
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Die Geburt des Amiga 2000 fand in Braunschweig statt. In den Jahren 1985 und 1986 waren die Commodore-Ingenieure in den amerikanischen Firmensitzen eifrig mit der Entwicklung des Amiga 500 beschäftigt. In Deutschland hingegen hatten sich die Commodore-Mitarbeiter daran gemacht, basierend auf dem Motherboard des Amiga 1000 einen Amiga für professionelle Anwendungen mit universellen Erweiterungsmöglichkeiten zu bauen - eben den Amiga 2000. Hierbei wurde die Beispiel-Zorro-II Backplane aus dem Amiga 1000 Hardware Manual verwendet, ein Genlock-Slot hinzugefügt und der Edge-Connector des Amiga 1000 auf die Hauptplatine verlegt. Dieser wurde unter dem Begriff MMU-Slot bekannt. |
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Die amerikanischen Commodore-Entwickler nahmen sich nach erfolgreicher Fertigstellung des Amiga 500 den Amiga 2000 vor. Diesmal wurde der Rechner basierend auf dem Amiga 500 entwickelt. Prinzipiell wurden zu dessen Platine die Steckplätze und ein Spezialchip mit der entsprechenden Ansteuerlogik, der sogenannte "Thin Buster" hinzugefügt. |
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Die so entstandenen, amerikanischen Veränderungen standen dem A2000 gar nicht mal so schlecht zu Gesicht. Aber bei allen Verbesserungen gab es ja noch die ursprünglichen, in Deutschland entwickelten und gefertigten Amiga 2000. Und diese Ursprungs-2000er hatten ja bereits in gar nicht so geringer Stückzahl ihre Käufer gefunden, als der überarbeitete Amiga 2000 im Jahr 1988 über den großen Teich wieder zurück in deutsche Lande schwappte. |
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Um nun mit den verschiedenen Varianten nicht vollkommen durcheinander zu kommen, wurden die beiden Modelle das A-Modell und das B-Modell genannt, wobei der A-Amiga der ursprünglich in Deutschland entwickelte war. Zunächst gibt es zwischen der A- und der B-Platine ein paar technische Änderungen zu vermerken, die aber keine spürbaren Auswirkungen auf den Funktionsumfang oder die Aufrüstmöglichkeiten des Amiga 2000 haben. Die Platine des ursprünglichen A2000 ist aus vier Leiterbahn-Schichten aufgebaut. Die amerikanische Version bringt es hingegen durch stärkere Bauteilintegration nur auf zwei Schichten. Dadurch konnten die Produktionskosten spürbar gesenkt werden. Der zweite Unterschied betrifft die Monitorausgabe. Die B-Amigas haben im Gegensatz zu den A-Amigas eine monochrome Videobuchse. |
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Während all diese Unterschiede sich in Ihren Auswirkungen in Grenzen hielten, kommen wir nun zu einem wirklich gravierenden Gegensatz zwischen den beiden Modellen. Hier geht es um den Speicheraufbau der Systeme, was aber auch besondere Konsequenzen im Bereich Grafik hat. |
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Der Amiga 2000 (A und B) wird standardmäßig mit 1 MByte RAM ausgeliefert. Beim B-Modell befinden sich alle Speicherbausteine auf der Hauptplatine, beim A-Modell jedoch lediglich die ersten 512 KByte. Weil aber auch A-Besitzer ihr MByte erwarten dürfen, gibt es bei den A-Amigas einen besonderen Zusatz: die MMU-Karte, die es nur im A-Modell gab und ihren Namen dem MMU-Steckplatz zu verdanken hat, in dem sie steckt. Hier liegt aber ein wichtiges Problem der Karte: Sie blockiert den weiteren Speicherausbau! Und es gibt noch ein wichtigeres Problem: Da der Amiga zwischen Chip- und Fast Memory unterscheidet (Siehe Amiga 1000) und sich noch der alte Big-Agnus-Chip in den Amiga 2000-A Modellen befindet, der kleiner als der Fat-Agnus ist, ergibt sich folgendes Problem: Amiga 2000 B können durch einfaches Austauschen des "Fat Agnus"-Chips auf 1 MByte Chip RAM aufgerüstet werden. Beim Amiga 2000 A ist dies nicht möglich. Wer einen Amiga 2000 A besitzt, bleibt also auf 512 KByte Chip-RAM beschränkt. |
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Die letzte Version des A2000 wurde inoffiziell Amiga 2000C genannt, basierte auf dem ECS-Chipsatz und wurde mit der Workbench 2.04 ausgeliefert, quasi dieselben Änderungen, die auch der Amiga 500 mit Revision 8 erfahren hat. Ansonsten blieb er unverändert. |
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Hier noch einmal die wichtigsten Unterschiede und Erkennungsmerkmale zwischen A2000 A ,B und C in Stichpunkten: |
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Weitere Sondermodelle waren der A2500 mit serienmäßigem A2091 SCSI-Controller und A2630 Turbokarte. Dieses Gespann wurde, mit dem Kürzel "UX" versehen, unter AMix, einem UNIX-Derivat eingesetzt. In England gab es noch den A1500, der aber nur aus einem A2000 mit zwei Diskettenlaufwerken und keinen weiteren Änderungen (von der Namensplakette abgesehen) bestand. |
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